Warum funktioniert das nicht?

Homöopathie kann so einfach sein – wenn man weiß wie’s geht. Man greift zu einem sorgfältig ausgewählten Mittel und darf berechtigterweise hoffen, dass es dem Hund zeitnah besser geht. Die richtige Wahl des homöopathischen Mittels ist ausschlaggebend für den Erfolg. Oder? Das stimmt natürlich! Doch was läuft schief, wenn man sicher in der Mittelwahl ist und sich trotzdem nichts tut? Dann haben wir es wahrscheinlich mit dem Auftreten eines oder mehrerer Heilhindernisse zu tun. Gut getarnt, hindern sie unser Mittel an seiner Arbeit.

Die fünf wichtigsten Heilhindernisse in der Homöopathie

Es gibt mehr als fünf, aber die Folgenden sind ausschlaggebend. Sie sollten im Quercheck automatisch mit berücksichtigt werden, bevor man ein homöopathisches Mittel gibt.

  1. Entwurmungsmittel – sie werden je nach Lebenslage des Hundes mal mehr, mal weniger regelmäßig eingesetzt. Die Gabe eines homöopathischen Mittels sollte möglichst ungefähr eine Woche NACH einer chemischen Entwurmung erfolgen. Wird ein homöopathisches

    Konstitutionsmittel

    sind homöopathische Mittel die sowohl körperliche, als auch psychische/geistige Symptome und Eigenschaften berücksichtigen. Sie werden oft in höheren Potenzen ab C30 gegeben.
    gegeben und danach entwurmt, wird das homöopathische Mittel (meistens) unwirksam.
  2. Impfungen – für sie gilt dasselbe wie für die Entwurmungsmittel. Ausnahme hier ist das Mittel Thuja, das vor oder nach einer Impfung zur Vorbeugung von negativen Reaktionen gegeben werden kann, aber nicht muss.
  3. Insektenabwehr – Spot-On-Präparate, ätherische Öle (!!) auf das Fell und/oder ins Futter sind geeignet auch eine gut gewählte homöopathische Medikation (über das Einatmen durch den Hund bzw. die frische Chemie auf der Haut) unwirksam werden zu lassen.
  4. Ergänzungsfuttermittel mit ätherischen Ölen und/oder Knoblauch –  auch damit kann man ein Mittel antidotieren = unwirksam machen. Hustensaft mit ätherischen Inhaltsstoffen, wie z.B. Thymianöl, Eukalyptus, Latschenkiefer etc. Hier muss man sich entscheiden, wie man vorgehen will.
  5. Lebensumstände – die Rangfolge innerhalb der Familie ist unklar, Herrchen sagt “Hüh”, Frauchen sagt “Hott” und der Zweithund kann ungestört seine Angstaggression ausleben? Hier können die äußeren Umstände so viel Stress machen, dass auch ein gut gewähltes Konstitutionsmittel nicht gegen menschliches Unvermögen ankommt. Auch schlimme Lebensumstände durch mangelhafte Haltung und Ernährung verhindern eine Heilung. Hier müssen erst die äußeren Faktoren für den Hund verbessert werden, bevor man homöopathisch dauerhaft hilfreich sein kann.

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